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Vigo im Galicien-Lexikon

Vigo, in der autonomen Region Galicien in Spanien, ist eine sehr wichtige Hafen- und Industriestadt, die sich ganz im Nordwesten von Spanien befindet. Gegründet wurde Vigo von den Römern und hieß damals Vicus. Wahrscheinlich diente die Stadt als Basis für den Feldzug in Britannien von Julius Caesar. Ende des 10. Jahrhunderts fielen die Mauren hier ein und durch ständige Raubzüge der Normannen und die Pest im 14. Jahrhundert war Vito fast menschenleer. Erste im Jahre 1529 setzte eine neue Besiedlung ein. Vogo liegt in der Provinz Pontevedra und macht eine Fläche von rund 110 Quadratkilometern aus. Sie liegt malerisch am 30 Kilometer langen Ria de Vigo, am Atlantischen Ozean, der nach der Stadt benannt ist. In Vigo leben rund 300.000 Einwohner, wenn man die Vororte jedoch mit einbezieht, sind es rund 421.000, was Vigo zur größten Stadt in Galicien macht. In Vigo befindet sich einer der größten natürlichen Häfen von Spanien und somit befindet sich hier die größte Fischereiflotte des ganzen Landes. Weltweit hat der Hafen von Vigo eine sehr große Bedeutung in Sachen Meeresprodukte für den menschlichen Verzehr. Erreichen kann man die Stadt von der Nachbargemeinde Redondela über den Flughafen Reinador. Durch die Fluggesellschaften Air Europa, Air France, Iberia und Spanair ist der nationale Flughafen von Vigo mit Direktflügen nach Barceona, Bilbao, Madrid und Paris verbunden. Die Direktflüge gehen dabei mehrmals am Tag. Mehrmals in der Woche geht es von hier aus auch nach Alicante, Gran Canaria, Malaga, Palma de Mallorca sowie Sevilla und Teneriffa. In Vigo gibt es sehr viele Sehenswürdigkeiten und auch das sportliche Angebot kann sich sehr sehen lassen. Schöne Wanderungen und Radtouren kann man hier überall machen. Auch Kunst und Kultur ist hier zahlreich vorhanden, denn es gibt die unterschiedlichsten Ausstellungen mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten.

Geschichte und Sehenswürdigkeiten von Vigo

Unter dem Namen Vicus wurde das heutige Vigo von den Römer gegründet und war vermutlich das Sprungbrett für den Feldzug in Britannien von Julius Caesar. Am Fuße des Berges O Castro befand sich die mittelalterliche Siedlung, die die heutige Altstadt Berbes mit einbezog. Der Maure Almanzir fiel zum Ende des 10. Jahrhunderts über die Stadt her und zerstörte sie stark. Erste ab 1170 konnte Fernando der Zweite Vigo neu besiedeln. Allerdings mussten die Einwohner sehr unter den ständigen Raubzügen der Normannen leiden und durch die Pestepidemie im 14. Jahrhundert starb fast die ganze Bevölkerung. Im Jahre 1529 stattete Karl V. Vigo mit Privilegierten aus und aufgrund des folgenden Handels mit Südamerika blühte Vigo auf. Im Jahre 1589 ließ Sir Francis Drake das unbefestigte Vigo völlig zerstören. Türkische Piraten plünderten 1619 in der Ria de Vigo und dann bekam Vigo die ersten Stadtmauern. Im Jahre 1702 gab es eine Seeschlacht zwischen einer spanisch-französischen Goldarmada und einem niederländischen Geschwader und im Jahre 1808 marschierten die Truppen von Napoleon in die Stadt ein. Drei Monate dauerte die französische Besatzung, bis die Einwohner von Vigo die Franzosen wieder vertreiben konnten. Allerdings lebten um 1810 gerade einmal 5.500 Menschen in Vigo. Aus dieser bewegten Zeit gibt es sehr viele Sehenswürdigkeiten, wie die Altstadt und das alte Fischerviertel Berbes sowie den Hafen. Ebenfalls ein touristischen Highlight ist der Castro, die alte Festung von Vigo und die Rande- Brücke an der Ria. Aber Vito hat noch viel mehr zu bieten, wie die Einkaufsstraßen Principe, Urzaiz und Granc Via, die man in keinem Fall verpassen sollte. Auch der größte Strand der Stadt, die Playa de Samil ,ist zu jeder Jahreszeit sehr sehenswert.



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Kurzinformationen


Land: Spanien
Hauptstadt: Santiago de Compostela
Fläche: 29.574 km²
Einwohner: ~2.8 Mio.
Amtssprache: Spanisch
Gliederung: 4 Provinzen