Sehenswürdigkeiten im Galicien-Lexikon

Sehr viel Besucher kommen Jahr für Jahr nach Galicien, um sich die vielen Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Ein besonderes touristisches Highlight ist das Dominikanerkloster Sant Dominico in dem Ort Ourense, das im 17. Jahrhundert erbaut wurde. Die Finanzierung erfolgte auf privater Basis. Die Kirche erstrahlt im Stil der Renaissance und hat eine sehr schlichte Vorderseite. Das Portal ist durch geriffelte Säulen umrahmt, über denen sich ein Giebeldach mit einem unbearbeiteten Wappen der Königskrone befindet. Im Innern findet man eine Kuppel und zudem viele interessante barocke Altaraufsätze. Die Kirche Sant Francisco ist die Kirche der Franziskaner. Sie wurde oberhalb der Stadt im 14. Jahrhundert erbaut, allerdings wurde sie im Jahre 1929 versetzt. An dem alten Standort ist nur noch der Kreuzgang erhalten. Die neue Kirche befindet sich heute im Park von San Lararo. Auf der Vorderseite findet man eine beeindruckende Rosette und im unteren Bereich zwei Strebebögen. Die Säulen bestehen aus einem glatten Schaft und zeigen pflanzen- und tierähnliche Kapitellen. Im Innern besteht die Decke aus Holz. Im Hauptteil befinden sich mehrere Grabstätten. Sehr sehenswert ist auch der Palacio de Oca-Valladares. Hierbei handelt es sich um sein sehr altes Adelshaus. Der Palast ist einer der wichtigste Paläste der Renaissance in der ganzen Region Galicien und entstand in der Mitte des 16. Jahrhunderts. Die Vorderseite besteht aus zwei Stockwerken, auf denen sich fünf Wappen von verschiedenen galizischen Familien befinden. Im Innenhof sieht man ebenfalls diese fünf Wappen. Seit 1850 ist der Palacio de Oca-Valladares der Sitz des ältesten Kulturvereines der Stadt, dem Licero Recreo.

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Text (c) 2017: C. H.

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