Costa de la Muerte im Galicien-Lexikon

Die Küstenregion vom Kap Finisterre bis hin nach Ribadeo ist als Costa de la Muerte, die Todesküste, sehr bekannt. Hier zerschellten schon viele Schiffe, die der Region den Namen gaben. Allerdings gibt es hier auch viel erfreuliches, wie die sehenswerten Städte La Coruna, Betanzos, Ferrol und Viveiro. Ein wunderschönes Fischerdorf ist Malpica de Bergantinos, das sich in der Nähe der Stadt Carballo befindet. Hier gibt es lange Sandstrände mit vielen Strandbuchten. Des Weiteren sehr faszinierend ist der Ort Camarinas, der in der Bucht ganz versteckt liegt. Hier leben rund 2000 Menschen, die vor allem für ihre Klöppelarbeiten bekannt sind. Direkt gegenüber befindet sich das malerische Örtchen Muxia mit 1200 Einwohnern. Der Ort ist eine Pilgerort, denn hier befindet sich die Statue der Neustra Senta de la Barca, die an eine Legende erinnert. Der Geschichte nach soll die Heilige Jungfrau Maria mit einem Stein an die Küste gesegelt sein. Daher besuche viele Menschen die ein Nierenleiden haben diesen Ort, um sich von ihrer Krankheit zu befreien. Beeindruckend sind hier die ortsansässigen Fischer, denn sie haben eine sehr beeidruckende Technik, das Wetter zu beurteilen. Die horchen nämlich an dem Stein der Statue, der bei Sturm ganz bestimmte Geräusche von sich gibt. Danach können sie die Gefährlichkeit des Meeres beurteilen. Bewegt man sich von hier aus in südliche Richtung, kommt man nach Corcubion, ebenfalls eine Hafenstadt, die sich zwölf Kilometer entfernt vom Kap Finisterre befindet. Hier gibt es einen Leuchtturm, von dem aus man einen wunderbaren Blick auf den Atlantik hat.

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Text (c) 2017: C. H.

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