Strände im Galicien-Lexikon
Im Winter präsentiert sich Galicien eher verregnet, dafür sind die Sommer wunderschön. Die
Einheimischen und viele Urlauber reisen dann gerne in die nordwestlichen Regionen und
leben in ihren charmanten Landhäusern. Sie lieben auch die Südküste an der Grenze zu
Portugal. Vom Sommertourismus sehr geprägt sind Orte wie Sanxenxo und Bayonna, denn
hier sind die Temperaturen des Wassers moderat und die Küste ist nicht ganz so zerklüftet,
wie es im Norden der Fall ist. Hier gibt es neben den vielen bekannten Stränden auch
romantische Buchten, die man schon mal einen ganzen Tag für sich allein haben kann.
Allerdings lockt nicht nur das erfrischende Meer immer mehr Touristen nach Galicien,
sondern auch die Thermalbäder. Vor allem Mondariz, in einer bewaldeten Hügellandschaft
von Pontevedra war viele Jahre lang sehr beliebt. Bereits im 19. Jahrhundert trafen sich hier
die Vertreter der Regierung in der Therme im schönsten Jugendstil. In den letzten Jahren sind
hier sehr viel moderne Anlagen entstanden, die ein sehr breit gefächertes Programm anbieten.
Die Preise sind dabei relativ gering, sodass man einen wunderbaren Wellnessaufenthalt hier
erleben kann. Besonders schön ist das Bad Laias Caldarina in Pontevedra, das sich am breiten
und ruhigen Minofluss, dem Grenzfluss zwischen Spanien und Portugal, befindet. Nach
einem Aufenthalt an den Stränden oder im den Thermen bietet es sich an, eine der vielen
Tavernen zu besuchen. Hier kann man von dem weißen und süffigen Riberiowein kosten, der
hier keltert und dann in weißen Porzellanschüsseln angeboten wird. Dazu wird meist
Sardinen, gekochter Seekranken, Thunfischpasteten und frischer Steinbutt serviert. Eine
galizische Köstlichkeit, die man sich nicht entgehen lassen sollte.



