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A Coruna im Galicien-Lexikon

A Coruna (auch La Coruna genannt) ist eine Provinz in Spanien, die zur autonomen Region Galicien gehört. Sie befindet sich im äußersten Nordwesten der Iberischen Halbinsel und deren Hauptstadt hat den gleichen Namen. In historischer und touristischer Hinsicht ist die Provinz A Coruna sehr bedeutend, vor allem weil sich hier die Stadt Santiago de Compostela befindet, das Ziel des Jakobsweges für viele Tausende Pilger. Im Osten grenzt die Provinz an die Provinz Lugo und im Süden an die Provinz Ponteverda. Im Norden und Westen grenzt A Coruna an den Atlantischen Ozean. A Coruna macht eine Fläche von 8.786 Quadratkilometern aus und besteht aus einem weiten aber nicht sehr hohen Gebirgszug. Die höchsten Erhebungen sind ungefähr 800 Meter hoch. Charakteristisch für A Coruna ist die zerrissene Küstenlinie mit den Felsen, und die tief in das Land hineinreichende Buchten. Die meisten Küstenflüsse haben nur einen kurzen Lauf, von denen die bedeutendsten und schönsten der Tambre und Ulla im Süden sind. Das Klima ist vom Atlantik sehr beeinflusst und ist daher sehr feucht. Es gibt das ganze Jahr über sehr viele Niederschläge, die aber vor allem im Winter verstärkt vorkommen. Im Durchschnitt liegen die Temperaturen bei 20 Grad Celsius im Sommer und bei zehn Grad Celsius im Winter. In der Provinz leben mehr als 1,2 Millionen Menschen, die sich auf die drei größeren Städte A Coruna, Ferrol und Santiago de Compostela verteilen. Das touristische Angebot von A Coruna ist sehr beeindruckend. Es gibt unheimlich viele Hotels und Pensionen in dieser Region und auch an Ferienwohnungen und Ferienhäusern mangelt es nicht. Auch das Angebot zur Freizeitgestaltung und die vielen Sehenswürdigkeiten sorgen dafür, dass ein Urlaub in dieser Region von Spanien zu einem echten Erlebnis wird.

Die Stadt A Coruna

Die Stadt A Coruna befindet ist im Nordwesten von Spanien in der gleichnamigen Provinz in Galicien. Sie macht eine Fläche von rund 36,8 Quadratkilometern aus und gibt rund 243.000 Einwohnern ein zu Hause. In A Coruna befindet sich ein natürlicher Hafen, der von den Phöniziern, Kelten und auch von den Römer genutzt wurde. Die Römer errichteten auch den Herkulesturm, einen Leuchtturm, der sich im Norden von A Coruna befindet. Unter den Sueben hieß die Stadt Corunium, und war zeitweise die Hauptstadt des Königreiches. Erstmals unter dem Namen La Coruna wurde die Stadt im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Im 14. und 15. Jahrhundert erlebte die Stadt ihre Blütezeit, denn sie entwickelte sich zum Zielhafen der englischen Jakobspilger, auf dem Weg nach Santiago de Compostela. Im Jahre 1589 wurde die Stadt unter der Führung von Sir Francis Drake von einem englischen Flottenverband stark angegriffen, konnte allerdings nicht eingenommen werden. Die erfolgreiche Verteidigung der Stadt bei diesem Angriff geht vor allem auf die Bürgerin Maria Pita zurück. Sie trat den Piraten mit einer enormen Hartnäckigkeit entgegen und ist daher bis heute ein Symbol für Freiheit in Spanien. Da die Stadt A Coruna direkt am Atlantik liegt, herrscht hier ein sehr mildes Klima. Selten befinden sich die Temperaturen unter der zehn Grad Celsius Marke, allerdings gibt es hier sehr viele Niederschläge. In den letzten Jahren hat sich in A Coruna sehr viel getan, denn es wurden zahlreiche Infrastruktur- und Stadtentwicklungs-Projekte umgesetzt. Im Verkehr, in der Kultur und im Bereich des Sportes sind viele Unternehmungen entstanden und so sind die Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung sehr umfangreich. Auch der Küstenbereich mit Strand und Promenade wurde renoviert, um den traditionellen Charakter der Stadt wieder herzustellen.

Sehenswertes in La Coruna

La Coruna hat sehr viele Sehenswürdigkeiten zu bieten, wie die Plaza de Azcaraga, die sich im Zentrum der Altstadt befindet. Von hier aus erreicht man in wenigen Minuten die Kirche Santiago, die aus dem 12. und 13. Jahrhundert stammt und die älteste Kirche der Stadt ist. Ein besonderes Highlight ist in dieser Kirche eine Skulptur des Apostels Jakob, die aus dem 14. Jahrhundert stammt. Des Weiteren sehr sehenswert ist die Kirche Santa Maria de Campi. Sie wurde zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert errichtet und erstrahlt mit besonders reizvoll verzierten Portalen. Besuchen sollte man in jedem Fall auch das Kloster Santa Barbara, auf dem gleichnamigen Platz. Auch die beeindruckenden barocken Kirchenkonstruktionen von Santo Domingo darf man sich nicht entgehen lassen. Im Jahre 1834 wurde die ehemalige Festungsanlage Kjardin de San Calros entwickelt, in dessen Mitte sich ein Sarkophag des englischen Generals Moore befindet. Er hat an der Seite der Spanier gegen die Truppen von Napoleon gekämpft und fiel in der Schlacht von Elvina. Der älteste Leuchtturm der Welt ist der Torre de Hercules, der sich auf einer Erhöhung in etwa acht Kilometer Entfernung befindet. Er wurde von den Römern im 2. Jahrhundert nach Chr. erbaut. Nach oben führt eine Treppe, die unter Carlos II im 18. Jahrhundert umgebaut wurde. Bis heute kann man dort hinauf steigen und hat einen beeindruckenden Blick über die Stadt und die Strände. Bereits im Jahre 1883 begann man mit unfangreichen Erweiterungen der Altstadt und so entstand die Neustadt. Es wurden Straßen wie Juana de Vega, Picavia, Feijoo und den Plazas de Lugo und de Pontevedra gebaut. Im Laufe der Jahre setzte sich der neureiche Mittelstand durch und es entstanden immer mehr moderne Residenzen.

Museen in La Coruna

Neben vielen Sehenswürdigkeiten sind auch die Museen von la Coruna sehr sehenswert. Im ehemaligen Castillo Sant Anton befindet sich das Archäologische Museum . Das Castillo San Antón stammt aus dem 16. Jahrhundert und diente ursprünglich als Hafenfestung. Des Weiteren sehr interessant ist das Museo de Bellas Artes, dass sich an der Plaza del Pintor Sotomayor befindet. Beastaunen kann man hier Keramiken, Plastiken und Münzen zur Stadtgeschichte. Auch für Liebhaber der Malerei bietet das Museum Werke von renommierten Künstlern, wie Goya, Velázquez oder Rubens. Seit dem Jahre 1985 gibt es die Casa de las Ciencias, das Haus der Wissenschaften. Hier werden den Besuchern seitdem wichtige und interessante physikalische Erkenntnisse näher gebracht. Auch ein Planetarium gibt es hier, das mit faszinierenden Ausblicken beeindruckt. Zudem kann man hier an einem Computer ersten Erfahrungen mit dem Programmieren machen und kann am eigenen Leib wunder der Natur, wie die Zentrifugalkraft oder die Schwerkraft ausprobieren. Des Weiteren informiert man hier sehr anschaulich über die Flora und Fauna. Im dritten Stock des Gebäudes werden immer wieder wechselnde Ausstellungen gezeigt. Ein Museum für groß und klein ist das Uhrenmuseum sowie die Ausstellung zeitgenössischer Kunst, die sich beide im Rathaus der Stadt befinden. Weitere sehr sehenswerte und überaus interessante Museen sind die Casa- Museo Emilia Pardo Bazán, das regionale Militärmuseum, sowie das Museum für zeitgenössische Kunst. Erwähnen muss man an dieser Stelle auch, dass Pablo Picasso zwischen 1891-1895 in La Coruna lebte. Er eröffnete hier seine erste Ausstellung und konnte damit seinen Ruf als herausragenden Künstler des 20. Jahrhunderts festigen. Er erstellte hier viele Gemälde wie, das Porträt seines Mentors Pérez Costales, seines Vaters und auch viele Landschaften und klassische Köpfe bracht er hier auf das Papier. An Orten, die Picasso sehr oft besuchte, schuf die Stadtverwaltung viele Andenken. Auf einem Stadtrundgang kommt man an allen diesen Orten vorbei.

La Coruna - die Stadt mit den vielen Gesichtern

La Coruna in der gleichnamigen Provinz in der autonomen Region Galicien befindet sich in der nordöstlichsten Ecke von Spanien und ist direkt am Meer gelegen. Hier leben auf einer Fläche von 36,8 Quadratkilometern rund 244.000 Menschen. Unter den Phöniziern, den Kelten und dem Römern wurde La Coruna zu einer bedeutenden Hafenstadt, was sie bis heute geblieben ist. Da die Stadt direkt am Meer gelegen ist, bildet die Fischindustrie die wichtigste Einnahmequelle. Allerdings hat man die Region auch für den Tourismus entdeckt und mit dem Ausbau der Infrastruktur begonnen. Viele Kultur-, Sport und Freizeitangebote wurden deutlich verbessert und ausgebaut und auch viele Firmen haben sich in den letzen Jahren hier angesiedelt. La Coruna ist eine Stadt mit vielen Gesichtern, denn an jeder Ecke kann man hier etwas neues entdecken. Besonders Kulturliebhaber kommen hier auf ihre Kosten, denn befinden man sich auf einer Stadtbegehung in der Altstadt, kommt man aus dem Stauen nicht mehr heraus. Hier gib es viele Kirchen und Museen, wobei die meisten Bauerwerke vor dem 19. Jahrhundert entstanden sind. Die Kirche Santiago stammt aus dem 12. und 13. Jahrhundert und ist die älteste Kirche der Welt. Weitere interessante Kirchen sind die Santa Maria del Campi und die Kirche Santo Domino. Neben vielen Kirche findet man in La Coruna aber auch viele Museen wie das Archäologische Museum im Castillo San Anton, welches einst eine Hafenfestung und ein Gefängnis war. Hier kann man einen wunderbaren Einblick in die verschiedenen Epochen in Galicien bekommen. Interessant ist auch das Militärmuseum, in dem sich viele Waffen, Uniformen und antike Möbel befinden.


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Kurzinformationen


Land: Spanien
Hauptstadt: Santiago de Compostela
Fläche: 29.574 km²
Einwohner: ~2.8 Mio.
Amtssprache: Spanisch
Gliederung: 4 Provinzen